Herzlich Willkommen

Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung nach UNO-Schätzungen von heute knapp über 7 Milliarden auf deutlich über 9 Milliarden Menschen ansteigen. Und ein Ende des Bevölkerungswachstums scheint danach auch nicht in Sicht zu sein. Gleichzeitig werden die Erträge der weltweit zur Verfügung stehenden landwirtschaftliche Nutzflächen aufgrund des Klimawandels zurückgehen und fossile Energieträger werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Die Menschheit steht u.a. aus diesen Gründen vor einem Paradigmenwechsel im Umgang mit der Natur. Vorhandene biologische Ressourcen müssen durch innovative Verfahren nachhaltiger als bisher genutzt werden. Hier kann die Bioökonomie maßgeblich dazu beitragen, diesen Herausforderungen zu entsprechen. Die Grundlagen der Bioökonomie sind die biotechnologische Forschung und die daraus resultierenden Innovationen im Bereich der Agrarwirtschaft sowie aller produzierenden Sektoren und dazugehörigen Dienstleistungen, die biologische Ressourcen (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen) entwickeln, produzieren, verarbeiten oder in irgendeiner Form nutzen (siehe Definition Bioökonomie).

Pflanzen stellen eine zentrale Säule der Bioökonomie dar, da sie die Grundlage allen Lebens sind und durch die Photosynthese die stoffliche Basis liefern, auf der unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Schon heute sind wir nicht nur bei unserer Ernährung von Pflanzen abhängig, sondern auch in wesentlichen Bereichen, wie z.B. der Pharma- und Kosmetikindustrie.

Die pflanzenbasierte Bioökonomie ist eine der Schlüsselindustrien des 21. Jahrhunderts, um die zukünftige Bereitstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen nachhaltig zu sichern und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu überwinden. Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) vereint weltweit führende Experten auf dem Gebiet der Pflanzen-, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, um diesen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

 

 

Neuigkeiten

Dr. Hermann Onko Aeikens, Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister, bei der International Bioeconomy Conference 2015

Nachhaltig, biobasiert und wirtschaftlich?: Internationale Experten diskutierten über Bioökonomie

Am 07. und 08. Mai 2015 fand in Halle (Saale) die vierte International Bioeconomy Conference des WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie und des BioEconomy Clusters, Spitzencluster des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, statt. Über 180 internationale Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten Voraussetzungen und Chancen für den Rohstoffwandel vom Erdöl hin zu nachwachsenden, biobasierten Rohstoffen. Bei der Konferenz im Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomie (IAMO) zeigte sich, die Bioökonomie ist ein zentrales Zukunftsthema für Sachsen-Anhalt. Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens: „Die Bioökonomie bietet neue Märkte und Wachstumschancen, die wir nutzen wollen.“

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Biobasierte Wirtschaft trifft Wissenschaft: 07./08. Mai 2015 - International Bioeconomy Conference

Die 4. INTERNATIONALE BIOÖKONOMIE-KONFERENZ findet am 7. und 8. Mai 2015 im Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle/Saale statt. WissenschaftsCampus Halle und Spitzencluster BioEconomy laden erstmals gemeinsam in die Modellregion der Bioökonomie - Partnerland 2015: Großbritannien.

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Material der WCH-Nachwuchsgruppe am IPB Halle
Material der WCH-Nachwuchsgruppe am IPB Halle

WCH schreibt neue Verbundprojekte aus

Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) schreibt zum 1. Juli 2015 bis zu zehn Verbundprojekte aus. Diese Förderung soll dazu dienen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit der regionalen Partner des WCH auf dem Forschungsgebiet der pflanzenbasierten Bioökonomie auszubauen. Mindestens zwei Mitgliedsinstitutionen des WCH müssen daher für einen Antrag kooperieren. Verbundprojekte können zu den drei Forschungssäulen Pflanzliche Produktion, Verarbeitung/Konversion und Sozioökonomie beantragt werden. Disziplinübergreifende Vernetzungen zwischen den Forschungssäulen und die Einbindung von Industriepartnern sind ausdrücklich erwünscht. Bis zum 31. März können die Anträge eingereicht werden. Weitere Informationen sowie die Antragsformulare finden Sie hier:

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Gefördert durch

Links

Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie

Spitzencluster BioEconomy

BioÖkonomieRat

European Commission: Website zum Thema Bioökonomie

The International Consortium on Applied Bioeconomy Research

Wissenschaft in Halle

Hochschulkooperationen der Leibniz Gemeinschaft

Film: Bioökonomie im Alltag

 

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