WCH-Projektausschreibung

1,3 Millionen Euro für die Bioökonomie

Am WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie werden zum 30. November 2017 bis zu 6 Verbundprojekte zum Themenkomplex Pflanzenbasierte Bioökonomie ausgeschrieben.

Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) wird getragen von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und den vier lokalen Leibniz-Instituten sowie von sieben weiteren außeruniversitären Forschungs- und Lehreinrichtungen der Region Halle. Unter pflanzenbasierter Bioökonomie versteht man die Erzeugung und Verwertung pflanzlicher Produkte für die Ernährung und für eine nachhaltige Industrieproduktion inklusive einer Betrachtung der sozioökonomischen Konsequenzen. Die Ziele des WCH sind die Intensivierung der interdisziplinären Zusammenarbeit der regionalen Partner auf den Gebieten der Forschung zur pflanzenbasierten Bioökonomie, der Förderung der Hochschulausbildung in der Region Halle und der Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.

In den anwendungsorientierten Verbundprojekten sollen Partner von jeweils mindestens zwei Mitgliedern des WCH aus Sachsen-Anhalt kooperieren und Wirtschaftspartner eingebunden werden. Mindestens ein/e ProjektleiterIn muss für die Projektdauer bei einem Mitglied des WissenschaftsCampus mit eigener Projektverantwortung angestellt sein. Im Rahmen der Verbundprojekte sollen am WissenschaftsCampus Halle innovative Forschungsprojekte zu aktuellen Forschungsthemen der pflanzenbasierten Bioökonomie durchgeführt und ein Beitrag zur disziplinübergreifenden Vernetzung der WCH-Einrichtungen geleistet werden. Verbundprojekte können zu den drei Forschungssäulen Pflanzliche Produktion, Verarbeitung/Konversion und Sozioökonomie eingereicht werden. Disziplinübergreifende Vernetzungen zwischen den Forschungssäulen werden besonders berücksichtigt.

Wichtige Kriterien für die Begutachtung sind:

  • Interdisziplinäre Forschung,
  • Innovativer Forschungsplan mit Anwendungspotential,
  • Relevanz für die wirtschaftliche Verwertung,
  • Einbindung von Wirtschaftspartnern (Darstellung der Beteiligung des Wirtschaftspartners, bei 100% Eigenfinanzierung der Wirtschaftspartners),
  • Wissenschaftliche Exzellenz der Antragsteller,
  • Perspektiven für eine weitere externe Förderung.

Die Verbundprojekte werden maximal drei Jahre vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2021 gefördert. Eine (kostenneutrale) Verlängerung ist nach derzeitigem Stand nicht möglich. Insgesamt stehen Fördermittel aus Landes- und EFRE-Mitteln in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro zur Verfügung, die auf bis zu 6 Forschungsprojekte verteilt werden sollen. Das Direktorium behält sich vor, die beantragten Projektmittel den verfügbaren Mitteln und der Begutachtung entsprechend anzupassen.

Die Verbundanträge werden an externe GutachterInnen versandt. Sie sollen in Anlehnung an einen DFG-Forschungsantrag formuliert werden. Bitte nutzen Sie für Ihren englischsprachigen Projektantrag ausschließlich die beigefügte Maske. Eine deutsche Zusammenfassung von maximal 3.000 Zeichen (inklusiv Leerzeichen) soll zusätzlich eingereicht werden; sie wird der Bewilligungsbehörde Investitionsbank Sachsen-Anhalt weitergeleitet.

Den Projektantrag richten Sie bitte in Form einer pdf-Datei bis zum 30. November 2017 per E-Mail an die Koordinatorin des WissenschaftsCampus Halle, Frau Dr. Anne-Laure Tissier (anne-laure.tissier@sciencecampus-halle.de), die Ihnen auch als Ansprechpartnerin für Rückfragen zur Verfügung steht.

 

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