Studierende entdecken das IPK

Exkursion der Uni Halle führt Studierende zum IPK in Gatersleben

Automatische Phänotypisierungen, eine Fülle an Samen in der Gendatenbank und die brandneue Pflanzenkulturhalle - Studierende des Master-Moduls "Nachwachsende Rohstoffe" konnten bei einer durch den WissenschaftsCampus Halle (WCH)veranstaltete Exkursion am Freitag, 16.11 hautnah Einblick in die Infrastruktur und Forschung des IPK (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenzüchtung) erhalten. Nach einer kurzen Einführung in die Tätigkeit des IPK durch Regina Devrient, Verantwortliche für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit es IPK, sowie einen Überblick über den WCH standen zwei Forscher Rede und Antwort und führten die Gruppe, die durch den Modulleiter Dr. Jan Rücknagel begleitet wurde, über das Gelände und in die einzelnen Forschungsabteilungen.

Zunächst wies dabei Dr. Börner in die Gendatenbank ein, die die Vielfalt an Nutzpflanzen widerspiegelt. Sammlungen von Zehntausenden von Pflanzensamen werden hier bei -18° dauerhaft verwahrt du regelmäßig auf ihre Keimfähigkeit überprüft – alle 50 Jahre dürfte dabei ein Mitarbeiter die selbe Samenart testen. Regelmäßiges Ausbringen auf das Feld wird nötig, um neue Samen zu ziehen – schließlich werden für die Forschung des PK oder anderer Forschungseinrichtungen weltweit beständig Proben gebraucht, die vom IPK kostenlos zur Verfügung gestellt werden.  Pflanzen wie die Kartoffel hingegen, die sich vegetativ fortpflanzen, wachsen bei konstanten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und werden dauerhaft angezogen, um die Population zu erhalten. Umfangreiche Herbarien ergänzen die Sammlung.

Anschließend führte Dr. Junker durch die Phänotypisierungsanlage. Auf hydraulischen Förderbändern werden die Pflanzen bewegt, fotografiert und die Phänotypisierungsdaten gleich ausgemessen. Für besondere Begeisterung sorgte ein Blick in die neue Pflanzenkulturhalle, in der unter möglichst ackernahen Bedingungen die Versuchspflanzen Wind und Licht ausgesetzt werden.

Die Exkursion ließ bleibenden Eindruck zurück, der vielleicht den einen oder anderen Studierenden dazu motiviert, sich näher mit der Forschung am Wissenschaftscampus oder am IPK speziell auseinanderzusetzen.

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