Neuigkeiten

Hier finden Sie alle aktuellen Neuigkeiten rund um den WissenschaftsCampus Halle - Pflanzenbasierte Bioökonomie und das Thema Bioökonomie.

Smarter Acker– Digitalisierung in der Landwirtschaft.

Drohnen als Werkzeuge zur Ernteabschätzung, kluge Algorithmen zur Erkennung von Schädlingsbefall, punktgenaues Düngen dank smarter Sensoren – das digitale Zeitalter macht vor der Landwirtschaft nicht Halt.

Zum Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“  lädt die Science Lounge am 6. März ab 18 Uhr Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik im Café 7gramm in Halle ein. Bei Snacks und Getränken, in
lockerer Kaffeehaus-Atmosphäre, diskutieren Oleksandr Verzhykhovskyi (Mitarbeiter Innovations des Agrarunternehmens IMC), Matija Zulj (Gründer der Software Agrivi) mit Ehrengast Thomas Wünsch, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung sowie dem Agrarökonomen Ivan Duric des Forschungsinstituts IAMO. Die Moderation übernimmt Daniel Schlechter aus der Wissenschaftsredaktion des MDR. Dabei wird das Gespräch auch für die anderen Teilnehmer geöffnet. Zudem kann vor und nach der Veranstaltung eine Drohne hautnah bestaunt werden, die Anja Richter vom Ideen-Inkubator Scidea interessierten Gästen gern vorstellt.

Das Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ möchten wir auf Deutschland, aber auch mit Blick auf die Prozesse und Herausforderungen in Ostdeutschland und Osteuropa betrachten, gerade auch vor dem Hintergrund globaler landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten. Dabei stehen die jeweils eigenen Erfahrungen, Problemlagen und Lösungswege der Teilnehmenden der Science Lounge im Vordergrund.

Die Science Lounge wird gemeinsam von den WissenschaftsCampi EEGA (Eastern Europa – Global Area) und WCH (WissenschaftsCampus Halle -pflanzenbasierte Bioökonomie) sowie dem IAMO (Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien) veranstaltet.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: leibniz-eega@ifl-leipzig.de

________________________________________________________________________________________________________________

Weiterlesen …

Jetzt Anmelden zur 8. International Bioeconomy Conference 2019

Unter dem Motto „Bio meets Economy – Science meets Industry“ laden der WissenschaftsCampus Halle und das BioEconomy Cluster Mitteldeutschland zur 8. International Bioeconomy Conference am 13. und 14. Mai 2019 in die Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) ein. Dabei steht der Austausch über neueste Forschungsergebnisse, Innovationen und aktuelle Entwicklungen an den Märkten im Fokus, u.a. mit der diesjährigen Partnerregion Südamerika. Die Anmeldung zu den begrenzten Plätzen ist nun freigeschalten.

 

2019 wird die Konferenz zum 8. Mal in Halle (Saale) stattfinden, um Mitteldeutschland als Region der biobasierten Forschung und Industrie darzustellen und zu stärken. Mit über 150 Teilnehmern aus mehr als 15 Nationen gehört die Konferenz zu den absoluten Programm-Höhepunkten der Bioökonomie in Deutschland. Bereits zum zweiten Mal stellt die Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften ihre historischen Räumlichkeiten als Veranstaltungsort für diese einzigartige Konferenz zur Verfügung.

Professor Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt und Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Leopoldina werden die 8. International Bioeconomy Conference 2019 eröffnen. Im Anschluss daran wird die Ministerialrätin Andrea Noske im Rahmen ihrer Eröffnungsrede die Position der Bundesregierung und des Ministeriums für Forschung und Bildung vertreten, als Referatsleiterin für Bioökonomie im BMBF.

 

Partnerregion Südamerika

 

Eine weitere Besonderheit der anstehenden Konferenz ist erstmals der Blick auf die Entwicklungen in den Ländern außerhalb Europas. Auf dem südamerikanischen Kontinent sorgt die Bioökonomie für wirtschaftlichen Aufschwung. Insbesondere Brasilien profitiert von den reichlich vorhandenen Ressourcen an pflanzlicher Biomasse und ist zudem für Deutschland ein wichtiger Partner in Bildung und Forschung. Nicht nur deshalb ist Südamerika Partnerregion der 8. International Bioeconomy Conference 2019, aus der zahlreiche renommierte Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter aus den Ländern Brasilien, Argentinien, Chile, Peru und Kolumbien erwartet werden.

 

So wird die Keynote der SESSION 1 „Social-economic issues of the bioeconomy”, die sich gesellschaftlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Aspekten der Bioökonomie widmet, Professorin Ester Dal Poz halten. Sie ist Professorin an der Universität Campinas in São Paulo, Brasilien. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in der Biotechnologie und im Bereich Innovationen. Zudem ist sie im Verwaltungsrat des Innovationsmanagements in der Unicamp's Innovation Agency (INOVA) tätig. Darüber hinaus verfügt sie über umfassende Erfahrungen als Beraterin in den Bereichen technologiebasierte Unternehmensorganisation und Fundraising in Innovationsprojekten von Unternehmen sowie öffentlichen Institutionen.

Des Weiteren werden in der Session 1 Frau Dr. Corinna Hempel (Johann Heinrich von Thünen-Institut) sowie Frau Christine Höfling (Forschungsprojekt BioKompass, Senckenbergmuseum Frankfurt) herausragende Schlaglichter ihrer Arbeiten präsentieren.

 

Anmeldung zur Konferenz jetzt möglich

 

Die Anmeldung zur Teilnahme zur 8. International Bioeconomy Conference 2019 ist ab heute unter folgendem Link freigeschaltet: https://www.bioeconomy-conference.de/anmeldung/. Für Studierende, Doktoranden und Pressevertreter steht ein begrenztes kostenfreies Kontingent verfügbar. Aufgrund der hohen Nachfrage wird zu einer frühzeitigen Anmeldung geraten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 

Save the Date: 8. International Bioeconomy Conference 2019

Weitere Themenschwerpunkte in den zwei Veranstaltungstagen bilden im Programm die SESSIONS 2-5 mit den Programmpunkten Chancen und Herausforderungen in der zuckerbasierten Bioökonomie, Produktivitätssteigerungen im Anbau von Biomassen sowie erfolgreiche Biotechnologie- und Bioökonomieprodukte, die bereits im Markt sind oder auf dem besten Weg dahin.

 

Die 2012 vom WissenschaftsCampus Halle ins Leben gerufene International Bioeconomy Conference zählt zu den wichtigsten Terminen der Bioökonomie in Deutschland. Teilnehmer der Konferenz erhalten einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Potenziale der Bioökonomie und im Speziellen der Region Mitteldeutschland. Internationale Akzente werden durch die Partnerregion Südamerika gesetzt. Die 8. International Bioeconomy Conference findet am 13. und 14. Mai 2019 in der Leopoldina in Halle (Saale) statt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bioeconomy-conference.de oder im Programmflyer..

 

Die Anmeldung zur Konferenz ist ab dem 18. Dezember 2018 unter folgendem Link möglich: https://www.bioeconomy-conference.de/anmeldung/.

________________________________________________________________________________________________________________

 

Weiterlesen …

Studierende entdecken das IPK

Automatische Phänotypisierungen, eine Fülle an Samen in der Gendatenbank und die brandneue Pflanzenkulturhalle - Studierende des Master-Moduls "Nachwachsende Rohstoffe" konnten bei einer durch den WissenschaftsCampus Halle (WCH)veranstaltete Exkursion am Freitag, 16.11 hautnah Einblick in die Infrastruktur und Forschung des IPK (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenzüchtung) erhalten. Nach einer kurzen Einführung in die Tätigkeit des IPK durch Regina Devrient, Verantwortliche für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit es IPK, sowie einen Überblick über den WCH standen zwei Forscher Rede und Antwort und führten die Gruppe, die durch den Modulleiter Dr. Jan Rücknagel begleitet wurde, über das Gelände und in die einzelnen Forschungsabteilungen.

Zunächst wies dabei Dr. Börner in die Gendatenbank ein, die die Vielfalt an Nutzpflanzen widerspiegelt. Sammlungen von Zehntausenden von Pflanzensamen werden hier bei -18° dauerhaft verwahrt du regelmäßig auf ihre Keimfähigkeit überprüft – alle 50 Jahre dürfte dabei ein Mitarbeiter die selbe Samenart testen. Regelmäßiges Ausbringen auf das Feld wird nötig, um neue Samen zu ziehen – schließlich werden für die Forschung des PK oder anderer Forschungseinrichtungen weltweit beständig Proben gebraucht, die vom IPK kostenlos zur Verfügung gestellt werden.  Pflanzen wie die Kartoffel hingegen, die sich vegetativ fortpflanzen, wachsen bei konstanten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und werden dauerhaft angezogen, um die Population zu erhalten. Umfangreiche Herbarien ergänzen die Sammlung.

Anschließend führte Dr. Junker durch die Phänotypisierungsanlage. Auf hydraulischen Förderbändern werden die Pflanzen bewegt, fotografiert und die Phänotypisierungsdaten gleich ausgemessen. Für besondere Begeisterung sorgte ein Blick in die neue Pflanzenkulturhalle, in der unter möglichst ackernahen Bedingungen die Versuchspflanzen Wind und Licht ausgesetzt werden.

Die Exkursion ließ bleibenden Eindruck zurück, der vielleicht den einen oder anderen Studierenden dazu motiviert, sich näher mit der Forschung am Wissenschaftscampus oder am IPK speziell auseinanderzusetzen.

Weiterlesen …

Am Start: Neue Projekte sichern Zukunftsfähigkeit der Bioökonomie

Die 3. Förderphase des WissenschaftsCampus Halle steht in den Startlöchern - und sichert auch für die kommenden Jahre die Durchführung neuer Verbundforschungsprojekte im Bereich pflanzlicher Bioökonomie.

Für die Förderung der insgesamt fünf Forschungsprojekte stehen 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Eines der bereits ausgewählten Projekte ist „MAGIC-RESIST“, bei dem die Forscher gezielt Resistenten gegen Roste und Fusarien, bestimmte schädliche Pilze, untersuchen möchten. Die Basis der Untersuchung bilden insgesamt drei Krankheitserreger (Pathogene), denen mittels neuster Technik auf die Spur gekommen wird. So finden drohnengestützte Multispektroskopie, ein automatisiertes Kamerasystem (Macrobot) sowie eine Hyperspektralkamera Einsatz. Das Projekt fördert eine enge Kooperation der Martin-Luther-Universität, dem Julius-Kühn-Institut sowie der Wirtschaftspartner Syngenta, KWS, Secobra und RAGT sowie der GFPi. Ziel ist es, einen Paradigmenwechsel in der Züchtung von Weizensorten zu erreichen. Ebenfalls auf aktuelle Entwicklungen reagiert das Projekt „WOLF“ (weed control by biological compounds identifies by necrotizing plant pathogenic funghi), welches destruktive, pflanzenschädigende Pilze genauer erforscht. Hier sollen die Grundlagen einer  bio-kompatiblen Unkrautbekämpfung gelegt werden, um den Einsatz von chemisch-synthetischen Herbiziden (z. B. Glyphosat) zukünftig zu reduzieren. Im Rahmen der diesjährigen 8. International Bioeconomy Conference wird Dr. Götz Hensel, Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, in der SESSION 3 PLANT PRODUCTIVITY FOR A GROWING BIOECONOMY ein weiteres Projekt „INDUCEPROT – Induced accumulation of recombinant proteins in plants" vorstellen, bei dem es um die Entwicklung von Getreiden mit hochwertigen Proteinen geht.

Bioökonomiethemen mit hochaktueller Thematik bei der 8. International Bioeconomy Conference

Zur diesjährigen 8. International Bioeconomy Conference wagen die internationalen Experten ebenfalls einen Blick über den Tellerrand. So widmet sich die SESSION 2, welche von Prof. Dr. Ludger A. Wessjohann, Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie, eröffnet wird, den Herausforderungen und Chancen innerhalb der zuckerbasierten Bioökonomie, passend zum Länderfokus Südamerika. Die Keynote hält Prof.  Dr. Reges Heinrichs von der Universität „Júlio de Mesquita Filho“ in São Paulo, Brasilien. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Untersuchung der enormen Potenziale von Zuckerrohr für die Bioökonomie in Südamerika. Ein weiterer Referent ist Dr.-Ing. Joachim Venus vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam (ATP), der sich intensiv mit Zuckerraffinerien beschäftigt – die z. B. das Feld zur Entwicklung innovativer Plastik-Alternativen aus biologischen Substanzen eröffnen. Dass Zucker ebenso in der Region Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland einen wichtigen Rohstoff für biobasierte Produkte darstellt, führt Dr. Markus Lorenz, Werksleiter der Südzucker AG, im Rahmen der SUBSESSION 2 weiter aus.

Die 2012 ins Leben gerufene International Bioeconomy Conference zählt zu den wichtigsten Terminen der Bioökonomie in Deutschland. Teilnehmer der Konferenz erhalten einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Potenziale der Bioökonomie und im Speziellen der Region Mitteldeutschland. Internationale Akzente werden durch die diesjährige Partnerregion Südamerika gesetzt. Die 8. International Bioeconomy Conference findet am 13. und 14. Mai 2019 in der Leopoldina in Halle (Saale) statt.

Die Anmeldung zur Konferenz ist unter folgendem Link möglich: https://www.bioeconomy-conference.de/anmeldung/.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bioeconomy-conference.de.

 

 

Studierende entdecken das IPK

Dr. Astrid Junker zeigt die moderne Phänotypisierungsanlage (Foto: Ina Volkhardt/WCH)

Automatische Phänotypisierungen, eine Fülle an Samen in der Gendatenbank und die brandneue Pflanzenkulturhalle - Studierende des Master-Moduls "Nachwachsende Rohstoffe" konnten bei einer durch den WissenschaftsCampus Halle (WCH)veranstaltete Exkursion am Freitag, 16.11 hautnah Einblick in die Infrastruktur und Forschung des IPK (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenzüchtung) erhalten. Nach einer kurzen Einführung in die Tätigkeit des IPK durch Regina Devrient, Verantwortliche für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit es IPK, sowie einen Überblick über den WCH standen zwei Forscher Rede und Antwort und führten die Gruppe, die durch den Modulleiter Dr. Jan Rücknagel begleitet wurde, über das Gelände und in die einzelnen Forschungsabteilungen.

Zunächst wies dabei Dr. Börner in die Gendatenbank ein, die die Vielfalt an Nutzpflanzen widerspiegelt. Sammlungen von Zehntausenden von Pflanzensamen werden hier bei -18° dauerhaft verwahrt du regelmäßig auf ihre Keimfähigkeit überprüft – alle 50 Jahre dürfte dabei ein Mitarbeiter die selbe Samenart testen. Regelmäßiges Ausbringen auf das Feld wird nötig, um neue Samen zu ziehen – schließlich werden für die Forschung des PK oder anderer Forschungseinrichtungen weltweit beständig Proben gebraucht, die vom IPK kostenlos zur Verfügung gestellt werden.  Pflanzen wie die Kartoffel hingegen, die sich vegetativ fortpflanzen, wachsen bei konstanten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und werden dauerhaft angezogen, um die Population zu erhalten. Umfangreiche Herbarien ergänzen die Sammlung.

Anschließend führte Dr. Junker durch die Phänotypisierungsanlage. Auf hydraulischen Förderbändern werden die Pflanzen bewegt, fotografiert und die Phänotypisierungsdaten gleich ausgemessen. Für besondere Begeisterung sorgte ein Blick in die neue Pflanzenkulturhalle, in der unter möglichst ackernahen Bedingungen die Versuchspflanzen Wind und Licht ausgesetzt werden.

Die Exkursion ließ bleibenden Eindruck zurück, der vielleicht den einen oder anderen Studierenden dazu motiviert, sich näher mit der Forschung am Wissenschaftscampus oder am IPK speziell auseinanderzusetzen

Bioökonomie to go

Dr. Pascal Pecher gibt einen Einblick in komplexe Aromenforschung (Foto: Ina Volkhardt/WCH)

Der Wissenschaftscampus Halle beteiligt sich an der Aktion "Mind the Lab"

Heißer Tee in kalten U-Bahnhöfen im November in Berlin – ein Stück Wissenschaft, zu dem niemand nein sagen kann. Am Do, 08.11.2018 präsentierte der Wissenschaftscampus Halle zusammen mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie aktuelle Forschungsthemen bei der Aktion "Mind the Lab" in Berlin. Am U-Bahnhof Berlin Friedrichstraße konnten Passanten bei einem Geruchs-Quiz verschiedene Aromen erraten, die Dr. Pascal Pecher aus seiner wissenschaftlichen Praxis gern näher erläuterte. Zudem luden Zuckeralternativen aus Pflanzen, z.B. der japanischen Hortensie, in Form von Blättern, Raspeln oder Tee zur Verkostung ein. Denn Vanillearoma aus Holz und Süßstoffe aus Hortensien - Pflanzen sind nicht nur wertvolle Nahrungs- und Futtermittel sowie Lieferanten von Biomasse, sondern auch essentiell in der Herstellung von Geruchs- und Geschmacksstoffen. Forscher und Öffentlichkeit kamen so aktiv ins Gespräch, Einblicke in die Aromenforschung kamen hier ebenso zur Sprache wie Praxisrelevanz von Forschung, kritische Aspekte der Gentechnologie oder das Spektrum der Tätigkeiten von Naturwissenschaftlern. Dieser unkonventionelle, offene Zugang zu Wissenschaft fand positive Resonanz und starken Zuspruch im Laufe der 6-stündigen Schau.

 

An der Aktion, die im Rahmen der science week stattfand, beteiligten sich zahlreiche weitere regionale Forschungseinrichtungen, die insgesamt 6 Berliner U-Bahnhöfe mit Live-Experimenten, Mitmach-Aktionen und Vorführungen bespielten. Ziel war es, Passanten an Berliner U-.Bahnhöfen in der kurzen Wartezeit Wissenschaft und Forschung nahezubringen - spannend, aktuell und "to go".

Weitere Informationen zum ungewöhnlichen Format "Mind the lab" unter: http://berlin.mindthelab.org/

Die Zukunft der Pflanzen Metabolom-Forschung

Forscher aus Frankreich und Deutschland diskutieren zukünftige Kooperationen (Foto: Dr. Anne-Laure Tissier/WCH)

Franco-German Symposium on Plant Metabolomics expertise fand am 16.-17.Oktober 2018 in Halle statt

Am 16. und 17. Oktober 2018 fand unter dem Dach des WissenschaftsCampus ein Treffen französischer Forscher des INRA und Wissenschaftler des WissenschaftsCampus Halle (WCH) am  Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) statt, das Franco-German Symposium on Plant Metabolomics.  Ziel war es, gegenseitig Einblick in  die aktuelle Forschung zu bieten, Gemeinsamkeiten zu entdecken und anschließend gemeinsam mögliche Kooperationen auszuloten.

Während sich der erste Tag mit wissenschaftlichen Kurzvorträgen noch hauptsächlich dem Kennenlernen widmete, standen am zweite Tag  des Symposiums im Zeichen der anstehenden Kooperationen.

Gegliedert zu drei Themenbereichen (Tools: Spectroscopy, spectrometry and Informatics, Bioactive natural products from plants und Plant adaptation to the environment) erläuterten Wissenschaftler beider Länder Ihre aktuellen Arbeiten auf dem Gebiet der Pflanzen Metabolomics. Ab dem Nachmittag dann folgten erste Diskussionen zur Art der möglichen Zusammenarbeit, von gemeinsamen Summerschools über Gastwissenschaftler bis hin zu gemeinsamen Forschungsanträgen. Am zweiten Tag dann wurde es konkret: In parallelen Round Table Discussions erarbeiteten die Teilnehmer mögliche Kooperationen, die anschließend in einer Panel discussion vorgestellt und zusammengeführt wurden. Der Plan eines gemeinsamen Forschungsantrages war ein konkretes Ergebnis des Symposiums.

Zahlreiche neue Impulse konnten die Forscher so zurück nach Frankreich und die Wissenschaftler des WCH ebenso nach Hause nehmen, die ersten Weichen für eine Kooperation sind gestellt.

Drohnen, Trockenstress, innovative Produkte

Ein Geruchsquiz und die Teeverkostung lockte viele Besucher an den Stand zur Aromaforschung des IPB (Foto: Freddy Czaja)

Der erste parlamentarische Abend des Wissenschaftscampus Halle fand am 27.09. in Magdeburg statt

Aromen aus Pflanzenfasern, Getreide mit optimiertem Nährstoffgehalt, Einkaufstüten aus Stroh – dies sind nur einige Beispiele für innovative Forschung im Bereich Bioökonomie aus Sachsen-Anhalt.

Unter dem Motto „Forschen – Fördern - Wachsen: Sachsen-Anhalts biobasierte Zukunft“ fand am Do, 27.09.2018 in der Industrie- und Handelskammer Magdeburg ein parlamentarischer Abend statt, der sich den neuen biobasierten Ökonomien widmete und gezielt an die politischen Vertreter aus Land und Bund richtete. Vertreter des WissenschaftsCampus Halle - pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH, www.sciencecampus-halle.de) präsentierten zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft die aktuellen Entwicklungen, aber auch das Potential einer biobasierten Forschung für die Region.

Besonders erfreulich war der Auftritt des Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff, der mit seinen Grußworten die Vortragsreihe eröffnete. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Magdeburg, Wolfgang März, kam dabei als Hausherr ebenso zu Wort wie Prof. Dr. Pillen und Prof. Dr. Ludger Wessjohann als Sprecher des WissenschaftsCampus. Dr. Hermanns umriss anschließend die sozioökonomischen Forschungsfelder zur Bioökonomie. In lebendigen Vorträgen vermittelten daraufhin Dr. Pufky-Heinrich die Bedeutung von Biomasse als Rohstoff, während Dr. Nils Stein mit Bildern von dürren Feldern im Sommer 2018 auf seine Arbeiten zu Gersten- und Weizengenom und die Möglichkeiten der Gendatenbank in Gatersleben überleitete. Zum Abschluss der Vorträge zeichnete Dr. Ganal den Weg von TraitGenetics GmbH als eines international erfolgreichen Konzerns nach, der sich auch mit bioökonomischen Fragestellungen auseinandersetzt.

Neben dem Vortragsprogramm bot eine Ausstellung mit zahlreichen Ständen einen besonders nahen Zugang  zur Bioökonomie. Während man beim Start-up "Hülsenreich" (www.huelsenreich.de) Chips aus heimischen Bohnen und Co. verkosten konnte, warben Forscher der IPB (Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie)  mit Teeproben und Geruchsquiz für Ihre Forschung zu Aromen aus Pflanzen. Daneben konnte man hautnah beobachten, was Trockenstress bei Pflanzen bewirkt und welch Methoden die Forschung dagegensetzt. Ein weiterer Stand zog Besucher in den Bann, der eine echte Drohne des IPK (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung) nicht nur ausstellte, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten solcher für die Zukunft agrarischer Forschung erläuterte. Ein besonderes Highlight stellte die 3-D-Vorführung dar, bei der man Moleküle zum Greifen nah beobachten konnte. Eine Exposition zu hochwertigen biobasierten Produkten aus Sachsen-Anhalt sowie eine Vertretung der Leibniz-Gemeinschaft vervollständigten die Ausstellung.

Bei einem Fingerfood-Buffet kamen Forscher, Unternehmer, Politiker und Interessensvertreter noch weiter ins Gespräch, noch lange nach Ende der Vorträge.

Die „Plastikpiraten“ sind los: 10. Klasse des Christian-Wolff-Gymnasiums aus Halle-Neustadt nimmt Plastikproben an der Saale

Am 6. Juni wurden 19 Jugendliche des Christian-Wolff-Gymnasiums aus Halle-Neustadt zu „Plastikpiraten“. Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016/17 – Meere und Ozeane – erforschten sie die Plastikbelastung an und in der Saale auf der Ziegelwiese. Die Ergebnisse werden bei der zweitägigen Zukunftsstadtkonferenz am 15. und 16. Juni 2017 im KulturTREFF Halle-Neustadt vorgestellt und auf einer digitalen Deutschlandkarte unter www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion dokumentiert. Die erhobenen Daten werden im Anschluss an den deutschlandweiten Aktionszeitraum, der noch bis zum 30. Juni andauert, von der Kieler Forschungswerkstatt wissenschaftlich ausgewertet.

In fünf Forschungsteams aufgeteilt, haben die Schülerinnen und Schüler zwei Stunden lang entlang eines 500 m langen Uferabschnitts der Saale auf der Ziegelwiese Proben genommen. Die erste Gruppe fertigte eine detaillierte Flussbeschreibung an und berechnete die Fließgeschwindigkeit der Saale an dieser Stelle. Zwei weitere Gruppen untersuchten und sammelten Müll am Ufer. Eine vierte Gruppe beschäftigte sich mit größeren, treibenden Müllobjekten und Mikroplastik in der Saale. Um Mikroplastik aus der Saale zu entnehmen, tauchte die Schülergruppe ein spezielles Netz für eine Stunde in den Fluss. Hier sammelten sich in der relativ kurzen Zeit einige Plastikpartikel an. Die fünfte Gruppe bestand aus einen dreiköpfigen Reporterteam, das jeweils die Probenahmen der anderen Gruppen dokumentierte und bei der Sicherstellung von Beweismitteln in Form von Fotos behilflich war.

Vor der Probenahme informierte Frederik Bub, Fachgruppe Didaktik der Physik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Schülerinnen und Schüler über die Auswirkungen des Plastikmülls in unseren Flüssen und auf die Meere und Ozeane. Im Anschluss erläuterte Gerd Unkelbach, Leiter des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) in Leuna, die Vorteile der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, welche jedoch nicht allein die Lösung für eine hohe Plastikbelastung sein kann. „Biokunststoffe bieten ein enormes Potential klassische Kunststoffe aus Erdöl zu ersetzen. Dabei steht die erwartete Funktionalität immer im Vordergrund. So ist z.B. nicht jeder bio-basierte Kunststoff automatisch auch bio-abbaubar. Auch muss das Recycling als Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für die neuen Materialien eingeführt werden.“, so Unkelbach.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Citizen-Science-Aktion wurde veranstaltet vom WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH), Greenpeace Halle sowie der Fachgruppe Didaktik der Physik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Bürgerwissenschaft steht im Zusammenhang mit der Zukunftsstadt Halle-Neustadt 2050 und dem Aktionsfeld 2 „frei.raum.mit.gestalten“, die science2public e.V. koordiniert. Lehramtsstudierende der MLU begleiten die Aktion und evaluieren unter anderem den Einfluss der Citizen-Science Aktion auf die Einstellung von Schülerinnen und Schülern gegenüber Wissenschaft.

Die „Plastikpiraten“ leisten einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft. Mehr als 12 Millionen Tonnen Kunststoff landen jährlich im Meer, ein beachtlicher Teil gelangt über Flüsse und Bäche dorthin. Doch das Vorkommen von Plastikmüll in und an Fließgewässern in Deutschland ist noch weitgehend unerforscht. Die Citizen-Science-Aktion für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren trägt dazu bei, diese Wissenslücke zu schließen.

_______________________________________________________________________________________________________________

Klasse Kürbiskuriosität: Weltweit stattfindender Aktionstag am Gymnasium im Geiseltal zur Bedeutung von Pflanzen

Am 18. Mai 2017 veranstaltete der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) im Rahmen des Fascination of Plants Day am Freien Gymnasium Geiseltal (FGG) einen Projekttag zum Thema „Vielfalt & Leistungen von Kulturpflanzen“. Mit einem vielfältigen Angebot an Vorträgen, Bodenanalysen und der Übergabe von zehn verschiedenen Kürbissorten für eine Pflanzung auf dem Schulhof konnte die 11. Klasse des FGG für Pflanzen und Berufe rund um die Pflanzenwissenschaften fasziniert werden.

„Die drängenden gesellschaftlichen und ökologischen Probleme unserer Zeit wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und der Anstieg der Weltbevölkerungszahl machen es erforderlich, die vorhandenen biologischen Ressourcen durch innovative Verfahren nachhaltiger zu nutzen. Es ist somit unabdingbar, dass wir frühzeitig qualifizierte, interdisziplinäre und kreative Fachkräfte ausbilden.“, so Prof. Dr. Klaus Pillen, Sprecher des WissenschaftsCampus Halle. Der Projekttag am FGG stellt einen ersten Versuch dar, zukünftige Auszubildende und Studierende für Pflanzen zu begeistern und somit mögliche, berufliche Perspektiven aufzuzeigen.

Nach einer einführenden Quiz-Rallye, in der die SchülerInnen ihren Wissensstand rund um das Thema Pflanzen und Pflanzengenetik erproben konnten, brachte Dr. Sabine Odparlik vom IPK den Wert der Kulturpflanzenvielfalt nahe. Mit Prof. Dr. Bruno Glaser, Professor für Bodenbiogeochemie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, konnten die SchülerInnen selbst mitgebrachte Bodenproben analysieren und herausfinden, welche Pflanzen, für den jeweiligen Boden geeignet sind. Nadja Sonntag vom WissenschaftsCampus Halle stellte anschließend den SchülerInnen das Thema Bioökonomie vor und veranschaulichte, welche innovativen Produkte auf der Grundlage von nachwachsenden Rohstoffen bereits produziert werden.

Zum Abschluss wurden der Klasse zehn verschiedene Kürbissorten aus dem IPK überreicht, welche in einer später stattfindenden Pflanzaktion den Schulhof des FGG verzieren sollen.

Biologie-Lehrer Sascha Georges zeigte sich sehr zufrieden: „Manchmal ist es schwer SchülerInnen von einem scheinbar trockenen Thema wie Pflanzen und deren Genetik zu begeistern. Mit diesem Projekttag konnten wir die meisten aus der Reserve locken.“ Demnächst möchte er mit seinen Schulklassen auch das IPK und die bundeszentrale ex situ-Genbank in Gatersleben besuchen.

Pflanzen sind unabdingbar für uns Menschen und unsere Umwelt. Wir sind von Pflanzen in wesentlichen Bereichen wie der Ernährung, aber auch der Pharma-, Kosmetik- und Energieindustrie abhängig. Gleichzeitig sind Pflanzen zentral für den Klima- und Naturschutz sowie für die Etablierung eines nachhaltigen, auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Wirtschaftssystems, Bioökonomie genannt.

_______________________________________________________________________________________________________________

Woher kommen das Brot?: Girls Day beim WissenschaftsCampus Halle

Martha und Anouk beim Bonitieren

Zum Internationalen Mädchenzukunftstag, dem sogenannten „Girls Day“, brachte der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) am 27. April 2017 Mädchen mit dem Thema Landwirtschaft und Agrarwissenschaft in Berührung. Maria Umann, welche WCH-Stipendiatin der KWS ist, erklärte den 12jährigen Mädchen in einer kurzen Einführung woher Brot und Brötchen kommen und welchen wichtigen Stellenwert die Pflanzenzüchtung in der Landwirtschaft einnimmt. Im Anschluss halfen die Schülerinnen Martha und Anouk der Masterstudentin beim Bonitieren ihrer Gersten-Versuchspflanzen. Begeistert untersuchten die beiden Sechstklässlerinnen im Gewächshaus die Pflanzen nach Semi-Sterilität. Dieses spontane Auftreten von nicht befruchteten Blüten ist in der Forschung nach wie vor ein Rätsel. Nach den zahlreichen Eindrücken auf dem Versuchsfeld der Martin-Luther-Universität konnten die Mädchen noch ein Seminar zur Grundlage der Pflanzenzüchtung besuchen und nach der Praxis die Theorie kennenlernen.

Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. Der nächste Girls'Day findet am 26. April 2018 statt.

_______________________________________________________________________________________________________________

Internationale Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft: Kooperation mit französischer Partnerorganisation gestartet

Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) und das französische Forschungsinstitut ˝L’Institute National de la Recherche Agronomique˝ (INRA) haben über eine internationale Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft beraten. Bei einem Treffen am 17. März 2017, welches auf Initiative des Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) zustande kam, trafen sich VertreterInnen beider Organisationen und stimmten sich über die Möglichkeiten zukünftiger Zusammenarbeit ab.

Gemeinsam mit dem Vize-Präsidenten der INRA, Dr. Jean-François Soussana, fand man besondere Anknüpfungspunkte bei der Verbesserung der europäische Infrastruktur und Integration hinsichtlich der Phänotypisierung von Getreidepflanzen, Hyperspektral-Aufnahmen, Trockenstresstoleranz bei Weizen oder bei der Erforschung von sozio-ökonomischen Aspekten von Innovationen.

Weitere Treffen und Absprachen sind angedacht und werden in thematischen Gruppen stattfinden.

_______________________________________________________________________________________________________________

Regionales Netzwerk für globale Herausforderungen: Leibniz-Präsident besucht WissenschaftsCampus Halle

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, besuchte am 17. März 2017 den Leibniz-WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH). Er informierte sich über die Arbeit des regionalen Netzwerks zum nachhaltigen, auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Wirtschaften. Gemeinsam mit Professor Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), den Sprechern des WCH, Professor Klaus Pillen von der MLU und Professor Ludger Wessjohann vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) sowie weiteren Leitern der elf WCH-Mitgliedsinstitutionen diskutierte er die bisherige Zusammenarbeit zwischen den außeruniversitären und universitären Einrichtungen unter dem Dach des WissenschaftsCampus Halle. Ziel der Zusammenkunft am Leibniz-Institut IPB war es, noch bessere Möglichkeiten für die Kooperation zu entwickeln. Mit dem WCH besuchte Matthias Kleiner erstmalig einen Leibniz-WissenschaftsCampus.
„Der Leibniz-WissenschaftsCampus Halle ist eine regionale, vernetzte Forschungskooperation, die eine globale Herausforderung adressiert. Die Pflanzenbasierte Bioökonomie bietet Potenziale, um auch angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und des Klimawandels unseren Bedarf an Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen zu decken. Mit dem interdisziplinären WissenschaftsCampus Halle ist es der Leibniz-Gemeinschaft und der Martin-Luther-Universität gelungen, die Region auf diesem zukunftsweisenden Gebiet international zu profilieren. Mich fasziniert immer wieder aufs Neue, wie die Forschung und die Ideen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ganz konkreten Nutzen haben können“, so Matthias Kleiner bei seinem Besuch.
Besonderen Wert legte er auf die Nachwuchsförderung. Er nahm sich die Zeit, mit einigen NachwuchswissenschaftlerInnen des WCH zu diskutieren und sich auszutauschen. Am Nachmittag empfing er gemeinsam mit dem WCH darüber hinaus VertreterInnen des französischen Instituts für Agrarwissenschaften (INRA) und stellte mit dessen Vize-Präsident, Jean-François Soussana, einen wichtigen und internationalen Kontakt für den weiteren Erfolg der Arbeit des WCH her.
Das Modell „Leibniz-WissenschaftsCampus“ ist die Antwort der Leibniz-Gemeinschaft auf das oft bemängelte Nebeneinander von universitärer und außeruniversitärer Forschung im deutschen Forschungssystem. Leibniz-WissenschaftsCampi ermöglichen Leibniz-Einrichtungen und Hochschulen eine thematisch fokussierte Zusammenarbeit im Sinne einer gleichberechtigten, komplementären, transdisziplinären, regionalen Partnerschaft unter zusätzlicher Einbindung anderer Institutionen und der Wirtschaft. Ziel ist es, nationale und europäische Netzwerke zu schaffen, um den jeweiligen Forschungsbereich weiterzuentwickeln und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik und den jeweiligen, regionalen Standort zu stärken. Zurzeit gibt es deutschlandweit 19 WissenschaftsCampi. Der WCH ist mit seinen elf Mitgliedern der größte.
________________________________________________________________________________________________________________

Vom Molekül zum Markt: WissenschaftsCampus Halle verbindet Wissenschaft und Wirtschaft

Am 7. März veranstaltete der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erstmalig ein Bioökonomie MatchMaking für kleine und mittelständische Unternehmen und WissenschaftlerInnen. Mit der Veranstaltung sollten Industrie und Forschung auf dem Gebiet der Bioökonomie überregional vernetzt und Kooperationen untereinander auf den Weg gebracht werden. Unter dem Motto „Vom Molekül zum Markt“ präsentierten sich insgesamt 27 WissenschaftlerInnen und Unternehmen in kurzen Impulsvorträgen.
„Der Erfolg der Veranstaltung zeigt, wie groß das Interesse an Vernetzung in dem Bereich der Bioökonomie ist, um die Forschung und Entwicklung von marktfähigen Produkten voranzutreiben“, so Prof. Dr. Klaus Pillen, Sprecher des WCH. Neben interessanten Präsentationen aus den Bereichen Pflanzenzüchtung, Pflanzenbau, -schutz, Chemie und Strukturentwicklung, biotechnologische Verfahren oder Soziologie wurden den teilnehmenden Firmen und wissenschaftlichen VertreterInnen darüber hinaus eine besondere Förderungsberatung zu Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von Verbundprojekten und innovativen Ideen angeboten. Prof. Dr. Ludger Wessjohann, ebenfalls Sprecher vom WissenschaftsCampus Halle, bekräftigte noch einen weiteren Vorteil der Veranstaltung: „Beim MatchMaking geht es nicht nur um die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Forschung und Entwicklung, sondern auch um den unmittelbaren Zugang zu interdisziplinär ausgebildeten Fachkräften. Wer mitmacht, hat die erste Wahl“. Die Veranstaltung des WCH konnte von den Preisgeldern des Hugo-Junkers-Preises für Forschung und Innovation finanziert werden, den der WissenschaftsCampus 2015 gewonnen hatte.
_______________________________________________________________________________________________________________

Internationale Grüne Woche Berlin

Bei der Internationalen Grünen Woche vom 20. bis 29. Januar 2017 auf dem Berliner Messegelände präsentierte sich der WCH am Stand der Fraunhofer Gesellschaft. Hier waren vor allem die Fraunhofer Institute für Angewandte Polymerforschung (IAP), für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), für Holzforschung (WKI) sowie das WCH-Mitglied Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) vertreten. Der Stand war in der Messehalle der „nature.tec – Fachschau Bioökonomie“ ideal gelegen. Gemeinsam mit dem Stand des deutschen Bioökonomierates organisierte die Fraunhofer Gesellschaft zudem einen Politikerrundgang zum Thema Bioökonomie. Die anwesenden AbgeordnetenmitarbeiterInnen zeigten sich sehr interessiert auch an der Arbeit des WCH, so beispielsweise an der International Bioeconomy Conference.

Bei der weltweit größten Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau waren 1.614 Aussteller aus 67 Ländern vertreten. Insgesamt 400.000 Besucher, darunter 90.000 Fachbesucher, waren vor Ort. Die nächste Internationale Grüne Woche findet vom 19. bis 28. Januar 2018 statt.

_______________________________________________________________________________________________________________

Willingmann: Zukunftsweisende Verbundforschung unter dem Dach des WissenschaftsCampus Halle

Am 1. November besuchte der damalige Staatssekretär und jetzige Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Professor Armin Willingmann, den WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie. Dabei wurde er von den beiden Sprechern des WCH, Professor Klaus Pillen und Professor Ludger Wessjohann, vor allem über die neuen WCH-Verbundforschungsprojekte informiert. Die sieben Forschungsprojekte rund um das Thema des nachhaltigen Wirtschaftens hatten Ende des Jahres ihre Arbeit aufgenommen.

Die durch den WCH geförderten Verbundforschungsprojekte sind verstärkt darauf ausgerichtet, dass die erzielten Erkenntnisse schnellstmöglich in die Anwendung gelangen, weshalb jedem Projekt ein Wirtschaftspartner zugeordnet ist. Bereits in seiner ersten Förderperiode (2012-2015) hatte der WissenschaftsCampus Halle fünf exzellente Verbundforschungsprojekte gefördert.

„Die Bioökonomie zählt zu den Leitmärkten der Innovationsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt. Der WissenschaftsCampus Halle leistet hier einen entscheidenden Beitrag. Durch die zukunftsweisenden Verbundforschungsprojekte unter dem Dach des WCH wird Wissen geschaffen, um künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen mit praktikablen Lösungsansätzen zu begegnen“, fasste Minister Willingmann das Treffen zusammen.

_______________________________________________________________________________________________________________

Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Beim Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin präsentierte sich der WissenschaftsCampus Halle am 27. und 28. August 2016 gemeinschaftlich mit dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO). Minister Christian Schmidt und die parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth informierten sich bei ihrem Rundgang am Stand des WCH über die aktuelle Arbeit zum Thema Bioökonomie. Alle Interessierten konnten anhand kompostierbarer Strohtüten oder durch violettes Gebäck, das durch den gesundheitsfördernden Pflanzenfarbstoff Anthocyan in einer alten Getreidesorte gefärbt war, mit dem Thema Bioökonomie in Berührung kommen. Bei einem Bühnengespräch beantwortete Nadja Sonntag als Pressereferentin des WCH Fragen rund um das Thema des nachhaltigen Wirtschaftens. Im Anschluss daran wurden bei einem Quiz zur Bioökonomie drei handgefertigte Strohtüten der ehemaligen WCH-Stipendiatin Christin Mannewitz verlost.

Mit dem WCH und dem IAMO waren noch weitere Einrichtungen zu Themen wie Energieversorgung, Tourismus oder Umweltmanagement mit ihren Ständen vertreten. Dies und ein buntes Programm für Groß und Klein lockten rund 4.000 BesucherInnen an.

______________________________________________________________________________________________________________

Wie werden wir alle satt?: Lange Nacht der Wissenschaften in Halle

Am 1. Juli veranstaltete der WissenschaftsCampus Halle zusammen mit dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) im Rahmen der 15. Langen Nacht der Wissenschaften Halle ein Fahrradkino am IAMO mit dem Film „10 Milliarden: Wie werden wir alle satt?“. Beim Fahrradkino erzeugt das Publikum selbst durch Muskelkraft den Strom, um den Film auf die Leinwand projizieren zu können. Die dazu nötige Fahrradkino-Anlage wurde vom Postkult e.V. zur Verfügung gestellt und begeisterte die ZuschauerInnen, die prompt aktiv in die Pedalen traten, um die ca. 600 Watt für den Beamer zu erzeugen. Der Film „10 Milliarden“ des deutschen Dokumentarfilmers Valentin Thurn („Taste The Waste“) beschäftigt sich mit der Frage, wie eine wachsende Weltbevölkerung zukünftig ernährt werden kann und sucht auf der ganzen Welt bei industriellen Nahrungserzeugern sowie Kleinbauern nach Antworten.

Die Lange Nacht der Wissenschaften, die von der Martin-Luther-Universität und zahlreichen Forschungseinrichtungen sowie der Stadt Halle organisiert wird, zog auch 2016 mit ihren 340 Veranstaltungen mehrere Tausende BesucherInnen an.

__________________________________________________________________________________________________

Auf dem Weg zur besten der möglichen Welten: Exkursion zum IPK Gatersleben

Die Weltbevölkerung soll Prognosen zufolge im Jahr 2050 auf neun Milliarden Menschen ansteigen. Gleichzeitig werden jedoch auch die Erträge der weltweit zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Nutzflächen aufgrund des Klimawandels zurückgehen. Dies wird die Problematik der globalen Ernährungsunsicherheit weiter verschärfen. Zudem wirft der angestrebte, zunehmende Verzicht auf fossile Energieträger die Frage auf, wie angesichts dieses Zielkonflikts ökologisch, nachhaltige Ernährungssicherheit und sozialverträgliche Energiegewinnung weiterhin gewährleistet werden können. Diesen Herausforderungen will die Bioökonomie mit wissensbasierten Lösungsansätzen begegnen. Gentechnik wird als eine dieser Lösungen angeboten, nur wird sie als solche nicht in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Im Gegenteil, Probleme, die mit der Gentechnik im Zusammenhang stehen oder ihr zugeordnet werden, wie Monokulturen, Saatgutmonopole oder Resistenzen gegen Pestizide, führen zu einer starken Abwehrhaltung innerhalb der Bevölkerung aufgrund von Bedenken und großen Ängsten. Die Debatten um die Gentechnik selbst verlieren so immer mehr an Sachlichkeit und Vernunft.

Um die Risiken und Chancen der Gentechnik für Interessierte auf einer sachlichen Ebene zu beleuchtet und zu diskutieren, hat der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) sowie der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt am 17. Juni 2016 zu einer Exkursion zum Thema Gentechnik nach Gatersleben eingeladen. Die Exkursion fand im Rahmen des Themenjahres Leibniz 2016 und somit unter dem Motto: „Die beste der möglichen Welten“ statt. Die zwanzig TeilnehmerInnen, aus unterschiedlichsten Berufs- und Altersgruppen, waren höchst interessiert und verfolgten jeden Programmpunkt der Exkursion aufmerksam. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Instituts durch Frau Dr. Sabine Odparlik führte Frau Dr. Ulrike Lohwasser die Gruppe in die weltbekannte Pflanzengenbank. Hier werden 151.002 Muster aus 3.212 Arten und 776 Gattungen von Pflanzenmaterial bei -18 Grad Celsius gelagert, um die pflanzengenetischen Ressourcen zu erhalten und mit ihnen zu forschen. Im Anschluss erklärte Peter Schreiber auf den Feldern den Versuchs- und Reproduktionsanbau des IPK. Mit den zahlreichen Informationen und neuen Eindrücken im Gepäck und nach einer veganen Stärkung im Casino, der gastronomischen Einrichtung des Leibniz-Instituts, ging die Veranstaltung in den Diskussionsteil über. Zunächst erklärte Prof. Dr. Nicolaus von Wirén in einem Kurzvortrag die modernen Verfahren der Pflanzenzucht und ihre Chancen und dann sprach Christof Potthof, wissenschaftlicher Fachreferent des Gen-ethischen Netzwerkes (GeN), über genetische Veränderungen und ihre Risiken. In der anschließenden Diskussion ging es dann unter anderem um die Rolle der Pflanzengenetik bei der künftigen Ernährungs- und Energiesicherheit sowie um das Genome Editing Verfahren und die bisher immer noch strittige Frage, ob diese molekulare Technik der herkömmlichen Gentechnik zuzuordnen sei und wie gentechnisch veränderte Organismen gekennzeichnet werden sollten. Zum Abschluss der Exkursion ging es noch auf einen kurzen Abstecher in den Laborbereich, bevor die TeilnehmerInnen vor lauter Wissbegier beinahe die Zugabfahrt verpasst hätten.

Bildungsexkursionen dieser Art werden vom WCH folglich als ein sehr sinnvolles und erfolgreiches Mittel für den Transfer aus der Wissenschaft in die breite Öffentlichkeit angesehen. Weitere Exkursionen sind angedacht.

_______________________________________________________________________________________________________________

Der Wert der Kulturpflanzenvielfalt

Als Gestalter seiner Umwelt greift der Mensch seit jeher tief in die Natur ein. Dies führt einerseits zu einem besorgniserregenden Verlust an Biodiversität von Arten, Populationen und Lebensräumen mit den bereits sichtbaren negativen Auswirkungen auf das menschliche Leben. Andererseits erschafft der Mensch durch sein gestalterisches Handeln an der Natur selbst neue biologische Vielfalt. Ein sichtbares Zeichen dafür ist die große Vielfalt an Nutzpflanzen, welche im Laufe von Jahrtausenden entstanden ist. Doch auch diese Vielfalt ist durch Veränderungen der züchterischen und landwirtschaftlichen Praxis gefährdet. In der öffentlichen Wahrnehmung ist dieser Verlust der Kulturpflanzen im Vergleich zur Vielfalt wilder Arten jedoch deutlich unterrepräsentiert.

Der WissenschaftsCampus Halle lud daher gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) am 26. April 2016 zur Informationsveranstaltung „Der Wert der Kulturpflanzenvielfalt – Gestern – Heute – Morgen“ ein. Über 120 Interessierte kamen an diesem Abend in das Landesmuseum und brachten die räumliche Kapazität des Vortragssaales fast an ihre Grenzen.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden einige der zahlreichen Interessierten in kleinen Gruppen durch einen Abschnitt der Dauerausstellung des Museums geführt. Hier wurde sehr anschaulich die Geschichte des frühen Neolithikums und damit die Geschichte der ersten Bauern in der heutigen Region Sachsen-Anhalt dargestellt. Nach der Führung wurde mit verschiedenen Vorträgen der Frage nachgegangen, wie wichtig der Erhalt der Vielfalt von alten und neuen Kulturpflanzen in Genbanken für unsere Zukunft ist. Nach einer Begrüßung durch den Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte, Professor Dr. Hartmut Meller, und einer thematischen Einführung von Frau Dr. Sabine Odparlik vom IPK berichtete Frau Dr. Monika Hellmund vom Landesmuseum für Vorgeschichte über archäobotanische Funde von Getreide wie Emmer und Einkorn. Anhand dieser Funde lassen sich die Veränderungen im Kulturpflanzenspektrum in der Vorgeschichte nachvollziehen. Olaf Christen, Professor für Allgemeinen Pflanzenbau und Ökologischen Landbau an der Martin-Luther-Universität, legte im Anschluss sehr anschaulich die Gründe für den Rückgang der Biodiviersität von Kulturpflanzen in der Moderne dar. Professor Dr. Andreas Graner, der Geschäftsführende Direktor des IPK und Leiter der dortigen Abteilung Genbank, ging in seinem Vortrag auf die Zukunft der Vielfalt von Kulturpflanzen ein. Den Anwesenden wurde so die Funktion und Wichtigkeit einer Genbank für den Erhalt der Vielfalt deutlich gemacht, sodass man diese bewahrte Vielfalt nachfolgenden Generationen zur Verfügen stellen kann. Zum Ausklang konnten die TeilnehmerInnen bei Wein und Gerstenbrot die Gespräche vertiefen.

Durch die Veranstaltung wurde zudem die Zusammenarbeit des Landesmuseums mit der Universität Halle und dem IPK vertieft.

______________________________________________________________________________________________________________