Win-Win-Potential muss genutzt werden!

Forschungskooperationen zwischen wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen und auch unter Wissenschaftseinrichtungen bilden eine entscheidende Grundlage für die Sicherung und Steigerung der Innovationsleistung und damit für die Wettbewerbsfähigkeit der zunehmend wissensbasierten Wirtschaft nicht nur in Sachsen-Anhalt. Der Nutzen für die Forschungseinrichtungen des Leibniz-WissenschaftCampus besteht insbesondere in der Erschließung von Anwendungsperspektiven ihrer Arbeit sowie von Berufsperspektiven für MitarbeiterInnen und Studierende. Darüber hinaus können Sie z.B. beim WissenschaftsCampus bzw. mit dem WissenschaftsCampus Drittmittel für Ihre Forschungsprojekte einwerben. Unternehmen erlangen durch eine Kooperation mit Forschungseinrichtungen den Zugang zum Expertenwissen sowie zu benötigten Fachkräften.

Dieses Win-Win-Potential gilt es zu nutzen. Der WissenschaftsCampus Halle steht Ihnen als Ansprechpartner für die Vermittlung von geeigneten Kooperationspartnern und dem Aufzeigen von Fördermöglichkeiten, sowie bei der Projektbeantragung und -koordination zur Verfügung.

 

Kontakt

Dr. Anne-Laure Tissier

Wissenschaftliche Koordinatorin

Betty-Heimann-Str. 3

06120 Halle (Saale), Germany

Tel.: +49 (0) 345-5522 682

Fax: +49 (0) 345-5527 222

Email: anne-laure.tissier@sciencecampus-halle.de

 

 

Hier eine kleine Auswahl an Expertisen in der Bioökonomie, die wir Ihnen bieten können:

  • Analyse pflanzlicher Leistung und Biodiversität in verschiedenen Skalenebenen: vom Molekül zum Lebensraum
  • Untersuchungen zur Festlegung der optimalen Bedingungen zur nachhaltigen Erzeugung von pflanzlichen Rohstoffen als Ausgangsmaterialen von Wertstoffen
  • Extraktion, Veredlung und Kombination von pflanzlichen Inhaltsstoffen
  • Formulierung, Prozessdesign und Prozessoptimierung
  • Entwicklung und Studium von pflanzengenetischen Ressourcen für Gerste und Weizen
  • Know-how in molekularbiologischen Studien von Wirt-Pathogen-Interaktionen sowie Pflanzenwachstum unter abiotischem Stress
  • Studium von Nutzpflanzen in Feld-, Gewächshaus-, und Klimakammerversuchen
  • Entwicklung von Anpassungsstrategien der Landnutzung an den Klimawandel, „klimaoptimierte Landnutzung“ z. B. in semiariden Trockengebieten
  • Studium von Wechselwirkungen veränderter Ackerbau-/ Fruchtfolgeverfahren auf Boden und Bodenwasserhaushalt
  • Entwicklung Wasser-sparender, Erosions-minimierender und Humus-verbessernder Maßnahmen
  • Gewinnung von Energie und Baumaterialien aus pflanzlichen Rohstoffen
  • Expertise in Bioinformatik, Bildanalyse und High Performance Computing
  • Know-how in Next Generation Sequencing, High Throughput Image Analysis
  • Selbstverpflichtung der Produzenten? Corporate Social Responsibility
  • Analyse der potenziellen Verbrauchernachfrage nach pflanzenbasierten Produkten
  • Umfangreiche Analysen von sekundären Inhaltsstoffen und Proteinen aus Pflanzen und Pilzen: chromatographische und (gekoppelte) spektroskopische Methoden wie GC, LC, MS, NMR etc., Metabolomics- und Proteomics Plattformen
  • Biotechnologische Verfahren: Heterologe Expression, Protein-Design, Gentransfer, Fermentation, Biokatalyse, in planta Biosynthesen
  • Molekulare Prozesse der Interaktionen von Pflanzen mit anderen Organismen oder durch Umweltveränderungen, z. B. durch Infektion mit Schädlingen, Symbiosen, Trockenstress oder Nährstoffverfügbarkeit
  • Bewertung risikobedingter unternehmerischer Anpassungsprozesse durch den Einsatz biotechnologischer Innovationen
  • Analyse von Verbraucherakzeptanz und Zahlungsbereitschaft für biotechnologische Innovationen
  • Bewertung von institutionellen und politischen Rahmenbedingungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft
  • Bereitstellung pflanzengenetischer Ressourcen (Bundeszentrale Ex-situ Genbank)
  • Bereitstellung einer Infrastruktur zur nicht invasiven Hochdurchsatzphänotypisierung
  • Biotechnologische Verfahren (Gentransfer, Genome Editing, Weiterentwicklung Haploidentechnologie, verbesserte Transformationsverfahren von Nutzpflanzen)
  • Aufschluss und Komponententrennung von Lignocellulose mithilfe organischer Lösungsmittel mit einer Kapazität von 1 t Biomasse/Woche
  • Fermentationskapazitäten von 10 / 100 / 300 / 1.000 und 10.000 L und Ausstattung für die Aufarbeitung der Fermentationsprodukte (Downstream Processing)
  • Mechanische und thermische Trennverfahren (inkl. Hochtemperaturrektifikation bis 350°C bei reduzierten Drücken und Extraktion mit l-Propan und sc-CO2 )
  • Untersuchung der effizienten und nachhaltigen Verwendung von erneuerbaren wie auch fossilen Ressourcen und Synergiepotentiale zwischen den erneuerbaren Ressourcen unter verschiedenen Entwicklungsszenarien
  • Kultivierung von Mikroalgen und Makroalgenzellkulturen, biotechnologische Gewinnung von Wertstoffen